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Sollte man seinen Kindern zu Weihnachten Hunde-, Katzenwelpen oder Fohlen schenken? Das kommt auf die Wünsche der Kinder an. Manche mögen Pferde, andere Katzen und sehr viele gute Hunde. Warum auch nicht? Wer ohne Kinder lebt, der weiß von keinem Leid. Wer ohne Kinder stirbt, der weiß von keiner Freud´. Kann man die Volksweisheit auf Pferde, Hunde und Katzen übertragen? Ganz bestimmt, denn lebendige Geschenke bleiben besser im Gedächtnis der Kinder als Stofftiere. Letztere sind natürlich pflegeleichter, aber möchten wir deshalb das Leben auf der Erde mit Stoffpuppen verbringen oder Kinder haben, die uns Enkelkinder schenken? Tierschützer sagen oft NEIN zu lebenden Tieren unter dem Weihnachtsbaum, essen statt dessen lieber eine tote Weihnachtsgans oder Schweinebraten. Das kann es nicht sein, oder? Kinder lernen durch lebende Weihnachtsgeschenke die Verantwortung gegenüber der wehrlosen Kreatur. Kinder freuen sich über Fohlen, Katzen- oder Hundewelpen unter dem Weihnachtsbaum mehr als über technische Spielzeuge oder eine Eisenbahn aus Holz oder eine tote Puppe. Wetten dass? Lillemor bekam als Mädchen von ihren Eltern ein Ferkel und daraus wurde ein Hausschwein, viel stubenreiner als jeder Hund oder jede Katze es jemals sein wird. Im Alter von 12 Jahren ist die gute Sau am Herzinfarkt gestorben. Danach bekam sie zu Weihnachten ein Fohlen. Daraus wurde eine Stute und mit der hat sie erfolgreich an den skandinavischen Meisterschaften in Military teilgenommen. So wurde aus dem Mädchen erst eine international erfolgreiche Reiterin, später in Deutschland Mutter eines prächtigen Sohnes (unten links im Bild) und danach FN-Reitlehrerin. Ist das gut so? Tierkinder zu Weihnachten sind fast so schön wie die Geburt unseres Erlösers vor 2009 Jahren. Das ist unsere Meinung: Aus Erfahrung gut, wenn die beschenkten Kinder die lieben Tiere auch versorgen! Tierkinder mit oder ohne anerkannte Ahnentafel? Früher meinte eine Bildungszeitung, Mehrrassenhunde seien die mit Herz. Dann kam der vermeidbare Unfall von Hamburg und andere, wo Menschen von dieser Sorte Hund schwer verletzt oder getötet wurden. Natürlich können auch Rassehunde unlieb sein, jedoch mehr als nur selten. Hunde- oder Katzenwelpen für weniger als 100 Euro geben die Eltern nach Weihnachten einfach im nächsten Tierheim ab, wenn die Kinder nicht mehr mit denen spielen wollen. Kaufen Eltern aber für 6.000 Euro ein Fohlen beim Züchter, geben sie es an ihn zurück und dies glückliche Fohlen wird dann an Leute vermittelt, die es zu schätzen wissen. So einfach kann das Leben sein. Zu den Sommerferien füllen sich die Tierheime mit Katzen und Hunden, die irgendwo aufgefunden wurden, doch nur sehr selten ist ein reinrassiges Tier dabei. Hohe Kaufpreise sind der beste Tierschutz. Tiere unter dem Tannenbaum ja oder nein? Schon die Frage ist unsinnig. Auch zu anderen Zeiten kann man Hamster im Wald oder Goldfische in öffentlichen Teichen aussetzen. Eltern sollten sich von seriösen Züchtern beraten lassen, bevor sie Tiere schenken! Mit solidarischem Gruß Die Redaktion der Euronachrichten |